Seit Meta das KI-Start-up Manus Ende 2025 für geschätzte zwei Milliarden US-Dollar gekauft hat, ist das Tool in aller Munde. Heute stelle ich dir Manus vor.
Was kann das Tool?
Manus ist kein gewöhnlicher KI-Chatbot, sondern ein autonomer KI-Agent: Du gibst ihm eine Aufgabe, und er erledigt sie selbstständig – ohne dass du jeden Schritt steuern musst. Das Tool arbeitet in einer virtuellen Sandbox-Umgebung mit Internetzugang, eigenem Dateisystem und der Möglichkeit, Software zu installieren.
Konkret kann Manus unter anderem recherchieren und Berichte erstellen, Daten analysieren, Code schreiben und debuggen oder Reisepläne, Präsentationen und Tabellen erstellen.
Wie nutze ich das Tool?
Der Einstieg ist denkbar einfach: Du meldest dich auf der Manus-Website an und gibst deinen Auftrag in normaler Sprache ein – ganz so, als würdest du einer anderen Person eine Aufgabe beschreiben. Manus plant dann eigenständig, welche Schritte nötig sind, führt sie aus und liefert ein fertiges Ergebnis. Du kannst den Fortschritt in Echtzeit mitverfolgen und bei Bedarf eingreifen.
Ein praktisches Beispiel: Du lädst eine Excel-Datei mit Verkaufsdaten hoch und bittest Manus, die umsatzstärksten Produkte zu identifizieren und eine visuelle Auswertung zu erstellen. Das Tool liefert dir eine fertiges Ergebnis, ohne dass du ein einziges Formel-Zeichen selbst eingeben musst.
Wie viel kostet das Tool?
Manus ist kostenpflichtig. Je nachdem, wie viele Aufgaben du erledigen willst, wählst du einen passenden Tarif: Das günstigste Abo beginnt bei 17 US-Dollar pro Monat. Das teuerste Abo kostet aktuell 200 US-Dollar pro Monat.



