Ein alter Bekannter meldet sich zurück: Moxie Marlinspike, der Gründer des verschlüsselten Messengers Signal, hat sich vor einigen Jahren aus dem Vorstand der Signal-Stiftung zurückgezogen – und ist nun mit einem neuen Projekt in die Öffentlichkeit zurückgekehrt. Es heißt Confer, und es trägt dieselbe DNA wie Signal: Privatsphäre zuerst.
Was kann das Tool?
Confer ist ein privater KI-Chatbot – vergleichbar mit dem bekannten DuckDuckGo AI Chat oder Lumo. Die Gespräche sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt, das heißt: Nur du kannst mitlesen, nicht einmal der Entwickler selbst. Der Quellcode ist Open Source und damit öffentlich überprüfbar. Angetrieben wird Confer von offenen Sprachmodellen. Welche genau? Das verrät der Entwickler bisher leider nicht.
Wie nutze ich das Tool?
Der Einstieg ist denkbar einfach: Auf confer.to registrieren, einen Passkey anlegen (ein modernes, sicheres Anmeldeverfahren – kein klassisches Passwort nötig), loschatten.
Confer bietet alles, was man von einem modernen KI-Assistenten erwartet:
- Chatten mit einer verschlüsselten, privaten KI
- Websuche – das Tool kann aktuelle Informationen aus dem Internet abrufen
- Dateianalyse (im Abo) – Dokumente hochladen und auswerten lassen
Wie viel kostet das Tool?
Wer einfach mal reinschnuppern möchte, kann das kostenlos tun – allerdings mit spürbar eingeschränktem Funktionsumfang. Wer das Tool ernsthaft nutzen will, kommt an der Abo-Version für 35 US-Dollar pro Monat kaum vorbei.



