OpenDots: Die Open-Source-Alternative zu OpenAIs Dots

Screenshot OpenDots

OpenAI hat vor wenigen Tagen seine neuen Dots vorgestellt: KI-Agenten, die nicht nur auf einzelne Prompts reagieren, sondern dauerhaft an Aufgaben weiterarbeiten können. Jeder Dot verfügt über einen eigenen Cloud-Computer, einen Browser und Zugriff auf verbundene Apps. Dadurch kann er beispielsweise recherchieren, Dokumente erstellen, wiederkehrende Aufgaben erledigen oder Projekte auch dann weiterverfolgen, wenn der Chat längst geschlossen ist.

OpenAI beschreibt Dots als jederzeit verfügbare digitale Mitarbeitende, die sich mit der Zeit an die Arbeitsweise ihrer Nutzenden anpassen. Zum Start sind Dots allerdings nur in bestimmten Märkten verfügbar. Die Europäische Union, Schweiz und Großbritannien bleiben außen vor – vorerst. Genau hier kommt OpenDots ins Spiel: Kurz nach der Ankündigung von OpenAI ist eine Open-Source-Alternative entstanden, die ein ähnliches Konzept verfolgt, aber deutlich mehr Kontrolle bietet.

Was kann das Tool?

OpenDots ist ein selbst gehostetes Arbeitsumfeld für dauerhaft laufende KI-Agenten. Man kann mehrere spezialisierte Dots anlegen, ihnen eigene Rollen, Anweisungen und Werkzeuge geben und sie mit einem eigenen Computer inklusive Browser, Dateien und Terminal ausstatten. Dazu kommen Arbeitsbereiche und Dokumente, Chat- und Sprachfunktionen, wiederkehrende Aufgaben sowie eine Slack-Anbindung.

Wie nutze ich das Tool?

OpenDots ist kein fertiger Online-Dienst, bei dem man einfach ein Konto erstellt und loslegt. Das Projekt muss auf einem eigenen Server oder auf dem eigenen Computer installiert und betrieben werden. Dafür braucht man ein gewisses technisches Grundverständnis.

Ist die Anwendung einmal eingerichtet und die Weboberfläche geöffnet, ist die eigentliche Nutzung vergleichsweise intuitiv: Man legt Spaces und Dots an, beschreibt deren Aufgaben und entscheidet, auf welche Werkzeuge und Dienste sie zugreifen dürfen. Anschließend kann man vieles von dem, was OpenAIs Dots versprechen, auch mit OpenDots umsetzen.

Wie viel kostet das Tool?

OpenDots selbst ist quelloffen und kostenlos. Kosten können aber für das angebundene Sprachmodell oder weitere Dienste entstehen, wenn diese nach verbrauchten Tokens oder Nutzung abrechnen.

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