Ich habe hier im Newsletter schon einige Multi-LLM-Chatbots vorgestellt, die verschiedene Sprachmodelle anzapfen und miteinander vergleichbar machen – Tools wie zum Beispiel Poe oder You.com. Heute stelle ich ein Tool aus dieser Nische vor, das aus Europa kommt: Mammouth AI ist eine französische KI-Plattform, die dir Zugang zu den wichtigsten Sprachmodellen der Welt unter einem Dach bietet.
Was kann das Tool?
Mammouth AI ist im Kern ein Aggregator: Statt zwischen ChatGPT, Claude, Gemini und Co. hin- und herzuspringen, greifst du über eine einzige Oberfläche auf all diese Modelle zu. Das Besondere dabei ist der native API-Zugriff – Mammouth legt keinen versteckten System-Prompt über die Modelle, sondern gibt dir direkten Zugang, wie du ihn auch über die jeweiligen offiziellen APIs hättest.
Die wichtigsten Funktionen:
- Reprompting: Denselben Prompt mit einem Klick an ein anderes Modell schicken – perfekt zum Vergleichen
- Bildgenerierung: Nano Banana, FLUX, GPT Image und weitere
- Dokumente & Bilder analysieren: PDFs und Bilder lassen sich hochladen und von der KI analysieren
- Eigene Projekte: KI-Assistenten mit eigenem Kontext und Ton konfigurieren
- KI-Websuche und Voice Chat ebenfalls integriert
Wie nutze ich das Tool?
Registrieren, Modell auswählen, Prompt eingeben – fertig. Gefällt dir die Antwort nicht, schickst du sie per Klick ans nächste Modell. Für wiederkehrende Aufgaben lohnt es sich, einen eigenen Assistenten einzurichten.
Ein praktischer Shortcut: Mit CTRL+K startest du jederzeit eine neue Konversation. Die Modell-Reihenfolge in deinem Dashboard lässt sich außerdem per Drag & Drop nach deinen Präferenzen sortieren.
Wie viel kostet das Tool?
Mammouth ist kostenpflichtig. Der günstigste Plan beginnt bei etwa 10 Euro pro Monat und ist damit deutlich günstiger als ein Abo bei den einzelnen KI-Tools abzuschließen.



